20 Jahre AHW
20 Jahre später
Heute macht AIDS im Regelfall nur durch neue Behandlungserfolge oder medial gut beschwörbare Horror-
szenarien von sich reden. Durch die Behandelbarkeit mit antiretroviralen Medikamenten scheint die reale Lebenssituation von HIV-Infizierten kaum mehr von Interesse zu sein: Sie wird als chronische Erkankung unter vielen betrachtet. Auch die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz der Krankheit und der damit verbundenen Lebensstile lässt Erfahrungen von Diskriminierung und Stigmatisierung, die in den 80er und 90er Jahren das Leben vieler Positiver bestimmten, in den Hintergrund treten.

Die Therapiefortschritte bewirken heute eine stärkere Bedeutung der psychosozialen Dimensionen im Alltag von HIV-Positiven. Es geht nicht mehr ums bloße Überleben, sondern um einen lebenswerten Umgang mit HIV. "Den Jahren Leben geben", dafür streitet die AIDS-Hilfe Wuppertal heute.

Allen Beteiligten in Parteien, in Bund, Ländern und Stadtverwaltungen, in Behörden, unter Ärzten, unter den Kooperationspartnern, vorrangig in Wuppertal der

- AIDS-Beratungsstelle der Stadt Wuppertal mit Karin Hoeltz
- Arbeiterwohlfahrt mit dem Youthworker Ulrich Ippendorf
- Drogenhilfe Gleis 1
- Migrationsdienste Caritas und Diakonie

... gilt unser Dank für diese gemeinsam gestaltete und getragene AIDS-Strategie. Die AIDS-Hilfe Wuppertal dankt für das entgegengebrachte Vertrauen.

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