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"Positiv zusammen leben
Aber sicher!"
Der 1. Dezember wurde 1988 von der WHO erstmals zum
Welt-AIDS-Tag ausgerufen und wird seitdem von zahlreichen
Initiativen international jedes Jahr begangen.
Auch in unserer Stadt sorgen engagierte Menschen und
Einrichtungen wie zum Beispiel die AIDS-Hilfe Wuppertal
dafür, dass AIDS nicht in Vergessenheit gerät und von
der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
In den vergangenen Jahren hat sich eine Menge getan:
HIV-Infizierte galten lange Zeit als Todgeweihte. Inzwischen
hat zumindest in den reichen Ländern der Welt der
medizinische Fortschritt bei Menschen mit HIV zu einer
deutlich höheren Lebenserwartung und Lebensqualität
geführt. AIDS ist aber nach wie vor eine lebensbedrohliche
Krankheit, die immer wieder auch für unbegründete
Ängste, für Diskriminierung und Ausgrenzung steht.
Oft halten Betroffene ihre Erkrankung deshalb geheim.
Wir müssen gegen diese Stigmatisierung und Diskriminierung
angehen. Deshalb habe ich gern wieder die
Schirmherrschaft für den Welt-AIDS-Tag übernommen.
Stigmatisierung entsteht durch Unwissenheit, Angst
und Ablehnung. Wir dürfen AIDS nicht zum Tabuthema
machen, sondern müssen durch Informationen aufklären.
Vorurteile wie „Die sind doch selbst schuld“ oder „Das
trifft doch nur die Schwulen“ sind nicht mehr zu ertragen.
Es darf in unserer Stadt keine Benachteiligungen oder
Diskriminierungen geben. Viele Menschen und Initiativen
setzen sich in Wuppertal für mehr Toleranz und Solidarität
auf verschiedenen Gebieten ein. Das ist das Wunderbare
in unserer Stadt.
Ich bin überzeugt, dass wir so Schweigen und Angst verdrängen
und ein Miteinander schaffen können.
Ihr
Peter Jung
Oberbürgermeister
Spendenkonto für die AIDS-Arbeit:
Stadtsparkasse Wuppertal
Kto.: 918 904 BLZ: 330 500 00 Stichwort: WAT 2011
Spendenverwendung:
Projekte für Menschen mit HIV und AIDS in Wuppertal
„Novoye Vremya – Neue Zeit“, AIDS-Projekt in Jekaterinburg,
Russland
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