CORI - Eine Langzeitdokumentation einer AIDS-Kranken
In längeren Abständen macht eine Videogruppe mit der AIDS-kranken Cori Interviews. Das Projekt begann im Dezember '92. Im weiteren Verlauf wurden die Filme nicht nur Videos über, sondern von und mit Cori.
Teil 1: "Leben mit Aids", 14 Min., Dez. '92
Teil 2: "Ich will ins Herz", 20 Min., Dez. '93
Teil 3: "Über Grenzen gehen", 25 Min., Febr. '95
Teil 4: "Ich spüre das Leben in mir", 20 Min., Dez. '96
Teil 5: "Aufbrüche", 20 Min., März '98
Ein Tag im November, ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch, riß durch eine ganz normale ärztliche Untersuchung eine ganz normale Frau aus der ganz normalen Normalität. Es war der Tag, an dem Cori erfuhr, daß sie HIV-positiv ist.
Dies war aber auch der Beginn des Kampfes der Wuppertalerin für ein Recht auf ein normales Leben, als HIV-positive Frau. Ein Kampf gegen die ganz alltägliche Diskriminierung, durch das deutsche Spießbürgertum.
In Abständen von ca. 1 Jahr führte die Videogruppe Gespräche mit Cori über ihre jeweilige Lebenssituation.
In "Leben mit AIDS" geht es um ihre Gefühle nach dem Test, die Tabus Sex und Tod und ihre Zukunftsperspektiven.
"Ich will ins Herz" behandelt Erfahrungen mit ihrem Umfeld, Erlebnisse von Diskriminierung und Gedanken zum Sterben.
"Über Grenzen gehen" beschreibt ihre Aktivitäten, den Weg der Infizierung, Beziehungen, Sexualität, Krankheitsverlauf, Ängste, Gedanken über Schuld und die Vorbereitungen auf ihren Tod.
In "Ich spüre das Leben in mir" geht es um Coris Schwangerschaft. Sie und ihr Freund Christoph haben sich ganz bewußt für das Kind entschieden. Sie geniessen die Schwangerschaft und das Familienglück mit ihrer ungeborenen Tochter. Es handelt von ihren Vorstellungen, Sorgen und Wünschen.
"Aufbrüche": Im Dezember 1995 brachte Cori unter schwierigen Bedingungen in der Uni- Klinik Düsseldorf ihre Tochter Nana zur Welt. Cori lebt zu dieser Zeit mit ihr und dem Vater des Kindes zusammen, doch auch hier hat sich nach der Schwangerschaft vieles verändert.
Durch den Einsatz neuer Medikamente, der sogenannten "Kombinationstherapie", haben viele HIV- infizierte Hoffnung auf ein längeres Leben. Irrtümlich wird sogar oft von Heilung gesprochen. Durch vermehrt auftretende Krankheiten hat sich auch Cori mit Hoffnungen und Zweifeln für die neuen Medikamente entschieden.
Der plötzliche Tod eines HIV-positiven Freundes und Mitkämpfers bestimmt ihre Gedanken an die eigene Zukunft. Eine neue Herausforderung bedeutet für Cori ihr derzeitiger Umzug nach Berlin, wo sie nun beruflich und privat stärker mit positiven FreundInnen zusammen arbeiten und leben will.
Eva - 22 Jahre, 18 Monate positHIV - ein Rückblick
Eva, Studentin in Wuppertal, erinnert sich an die Zeit vor und nach ihrem positiven Testergebnis. Erlebnisse, Gefühle, Reaktionen von Eltern, Freunden und Bekannte auf die Diagnose HIV+, das Umgehen damit. Träume und Wünsche werden sensibel dokumentiert und versuchen so, einen Rückblick über die letzten Monate zu geben.
Dokumentation, 35 Min., Juli '94
Jen's Tod - Dokumentation, 5 Min., Sept. '93
Jens starb im Sommer 1993 an den Folgen von AIDS. Eine Rückerinnerung seiner Partnerin.
Teil 1-3 der Langzeitdokumentation sind zusammen (einschl. "Eva" & "Jens") für Euro 50, Teil 4 und 5 für je Euro 30 erhältlich
Alle Filme sind auch bei uns entleihbar!